Ukraine: Von der Hoffnung zum Konflikt

Der Artikel erschien am 29.11.2025

Ukraine: Von der Hoffnung zum Konflikt (1990-2014)

eine Nachlese von Ulrich Brunhuber

Wie die Unabhängigkeit zur Spaltung führte und der Weg zum Bürgerkrieg gepflastert wurde

Die Unabhängigkeit der Ukraine am 24. August 1991 war ein Moment der Hoffnung. Mit 90,3 Prozent der Abstimmenden, die sich am 1. Dezember 1991 für die Unabhängigkeit aussprachen,[7] schien es, als könnte die Ukraine einen neuen Weg gehen – einen Weg der Selbstbestimmung, der Gerechtigkeit für unterdrückte Minderheiten, der nationalen Wiedergeburt. Doch diese Hoffnung sollte sich als trügerisch erweisen. Die nächsten zwei Jahrzehnte würden zeigen, dass die Unabhängigkeit nicht das Ende der Konflikte bedeutete, sondern nur der Anfang einer neuen Phase der Spaltung und des Konflikts.

Die liberale Minderheitenpolitik: Ein Versuch der Versöhnung

In den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit verfolgte die Ukraine eine bemerkenswert liberale Minderheitenpolitik. Dies war bewusst gewählt: Die ukrainische Führung wollte die nichtukrainische Bevölkerung für die Unabhängigkeit gewinnen und Nationalitätenkonflikte vermeiden. Das ukrainische Parlament unterstützte diesen Kurs durch großzügige Regelungen der ukrainischen Staatsangehörigkeit und durch Vorkehrungen zum Schutz der in der Ukraine ansässigen nichtukrainischen Bevölkerung.[1] 

Im November 1989 war bereits ein Gesetz „über die Sprachen der Ukrainischen SSR" verabschiedet worden, das einzelne Schutzbestimmungen zugunsten der nichtukrainischen Bevölkerung enthielt. Im November 1991 verkündete das ukrainische Parlament die „Deklaration über die Rechte der Nationalitäten in der Ukraine". Im Juni 1992 folgte das Gesetz „über die nationalen Minderheiten in der Ukraine", dessen erklärtes Ziel es war, nationalen Minderheiten das Recht auf eine freie Entwicklung zu garantieren. Mit der Verabschiedung einer neuen Verfassung am 28. Juni 1996 fanden Minderheitenschutzbestimmungen dann ebenfalls Eingang in die ukrainische Verfassung.

Diese Maßnahmen waren nicht nur symbolisch, sie waren ein echtes Bemühen, die Wunden der sowjetischen Unterdrückung zu heilen. Die Ukraine versuchte, ein multiethnisches, multisprachiges Land zu werden, in dem alle Völker ihre Identität bewahren konnten. Dies war ein bewusster Gegensatz zur sowjetischen Politik der Russifizierung und Homogenisierung.Dieser liberale Kurs hatte Erfolg, zumindest anfangs. Die russischsprachige Bevölkerung, die sich überwiegend nicht als Minderheit verstand, stimmte mit großer Mehrheit für die Unabhängigkeit. [1] Es schien, als könnte die Ukraine tatsächlich ein Modell für friedliche Koexistenz verschiedener ethnischer Gruppen werden.

Die Wende: Ukrainisierung und Entrussifizierung

Doch parallel zu dieser liberalen Politik wurde gleichzeitig eine vorsichtige Wende eingeleitet. Mit dem Sprachengesetz und weiteren neuen Regelungen vor allem im Bildungsbereich begann die Ukraine, sich bewusst zu „ukrainisieren" und zu „derussifizieren". Das bedeutete, die Auswirkungen der sowjetischen Russifizierung rückgängig zu machen.

Dies war nicht einfach eine Frage der Sprachenpolitik. Es war eine Frage der nationalen Identität. Während der Sowjetunion war Russisch die alles dominierende Sprache gewesen, auch in der Ukrainischen Unionsrepublik.[1] 1990 boten nur 45 Prozent aller Schulen der Ukrainischen Sozialistischen Sowjetrepublik Unterricht auf Ukrainisch an, und nur 10 Prozent aller Vorlesungen an Universitäten fanden auf Ukrainisch statt.[9] Die ukrainische Sprache war marginalisiert, auf den privaten Bereich beschränkt.

Mit der Unabhängigkeit wollte die Ukraine dies ändern. Die ukrainische Sprache sollte wieder zur Sprache der Macht, der Verwaltung, der Bildung werden. Dies war ein legitimes Ziel – die Wiederherstellung einer unterdrückten Sprache und Kultur. Doch es hatte auch Konsequenzen für die russischsprachige Bevölkerung.

Die Spaltung vertieft sich: Das Sprachengesetz von 2012

Für zwei Jahrzehnte gelang es der Ukraine, einen prekären Balanceakt zu bewahren. Die Ukrainisierung schritt voran, aber nicht so schnell, dass es zu massiven Konflikten führte. Die russischsprachige Bevölkerung behielt ihre Sprache, ihre Schulen, ihre Kultureinrichtungen. Es war ein Kompromiss, der nicht alle zufriedenstellte, aber der funktionierte.

Doch dieser Kompromiss sollte sich als fragil erweisen. Am 10. August 2012 trat unter der Regierung Wiktor Janukowytschs ein neues Sprachgesetz „Zu den Grundlagen der staatlichen Sprachpolitik" in Kraft.[2] Dieses Gesetz regelte, dass in Gebieten mit einem Anteil von wenigstens 10 Prozent Muttersprachlern einer anerkannten Minderheitensprache diese Sprache zur Regionalsprache erhoben werden konnte.[2]

Diese Bestimmung führte dazu, dass der russischen Sprache in 13 der 27 Verwaltungseinheiten des Landes ein offizieller Status zugestanden wurde. Das neue Gesetz wurde vor allem als Aufwertung der russischen Sprache angesehen. Es hätte auch die Förderung weiterer Minderheitensprachen, darunter Rumänisch, Bulgarisch und Ungarisch, möglich gemacht, doch wurde nie ein entsprechender Entscheid gefällt.[2]

Die Debatte und die Abstimmung über das Sprachgesetz im Parlament im Mai 2012 war von Tumulten und Schlägereien begleitet.[2] Dies war ein Zeichen der wachsenden Spannungen. Die Frage der Sprache war nicht mehr eine technische Frage der Sprachenpolitik – sie war zu einem Symbol des Konflikts zwischen zwei Visionen der Ukraine geworden.

Die Euromaidan-Revolution: Der Wendepunkt

Die Spannungen verschärften sich weiter, als Präsident Janukowytsch 2013 beschloss, das Assoziierungsabkommen mit der Europäischen Union nicht zu unterzeichnen. Dies löste massive Proteste aus, die in die Euromaidan-Revolution führet. Hunderttausende von Ukrainern gingen auf die Straße, um für eine europäische Ukraine zu demonstrieren. Die EU unterstützte natürlich ihre Anhänger, die das Assoziierungsabkommen forderten.

Die Euromaidan-Revolution war nicht nur eine Frage der EU-Integration. Sie war auch eine Frage der nationalen Identität. Die Demonstranten sahen in der EU-Integration einen Weg, die Ukraine endgültig von Russland zu trennen, die ukrainische Identität zu stärken, die sowjetische Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Nach der Euromaidan-Revolution beschloss das ukrainische Parlament mit knapper Mehrheit die Aufhebung des Sprachgesetzes von 2012.[2] Dies war ein symbolischer Sieg für die Ukrainisierungsbewegung. Die Aufwertung der russischen Sprache und auch anderer Minderheitensprachen wurde rückgängig gemacht. Doch es war auch ein Schlag gegen die russischsprachige Bevölkerung, die sich nun wieder marginalisiert fühlte.

Während der Ukraine-Krise 2014 kam es zu Unruhen im Osten des Landes, so dass Übergangspräsident Oleksandr Turtschynow die Parlamentsentscheidung blockierte und das Gesetz weiterhin in Kraft blieb.[2] Doch der Schaden war bereits angerichtet. Die Aufhebung des Sprachgesetzes signalisierte, dass die neue Ukraine die russische Sprache und Kultur nicht mehr willkommen hieß.

Die Krim: Die Zeitbombe explodiert

Die Euromaidan-Revolution und die Aufhebung des Sprachgesetzes waren der Katalysator für die Krise, die folgen sollte. Im Februar 2014 schloss sich die Krim Russland an. Es war die Erfüllung von Jahrzehnten der Spannungen, der Unterdrückung, der Marginalisierung.

Die Krim war seit 1944 ein Pulverfass. Die Krimtataren, die Ureinwohner der Krim, waren deportiert worden. Ihre Heimat war ihnen genommen worden. Nach ihrer teilweisen Rehabilitierung 1967 kämpften sie weiter für ihre Rückkehr auf die Krim.Einige wagten es sogar, sich während der Sowjetzeit illegal wieder auf der Krim niederzulassen. 1987 zählten die Krimtataren zu den ersten Sowjetbürgern, die es wagten, mit ihrer Forderung nach Rückkehr in die Öffentlichkeit zu treten.[1]

Mit der Unabhängigkeit der Ukraine hofften die Krimtataren auf Gerechtigkeit. Doch die neue Ukraine war selbst in einer schwierigen Lage. Sie konnte nicht alle Forderungen erfüllen. Die Krim blieb eine autonome Republik mit großer Autonomie, aber die Krimtataren erhielten nicht die volle Kontrolle über ihre Heimat.

Gleichzeitig war auf der Krim eine Mehrheit russischsprachiger Bevölkerung. Nach der Annexion der Krim durch Russland 1783 war die Krim mit russischen Siedlern bevölkert worden. Im 20. Jahrhundert wurde die Bevölkerung durch sowjetische Industrialisierung und Migration weiter russifiziert. Mit der Unabhängigkeit der Ukraine blieb die Krim eine Hochburg der russischen Sprache und Kultur.

Abspaltung der Krim, unterstützt durch Russland 2014 war also nicht einfach eine militärische Invasion. Sie war die Erfüllung einer Logik, die in der sowjetischen Minderheitenpolitik angelegt war. Russland argumentierte, dass es die russischsprachige Bevölkerung der Krim schützen musste, eine Bevölkerung, die sich durch die Ukrainisierungspolitik der neuen Ukraine bedroht fühlte.

Der Bürgerkrieg im Osten: Die Spaltung wird zur Gewalt

Parallel zum Anschluss der Krim brach im Osten der Ukraine ein Bürgerkrieg aus. In den Regionen Donezk und Luhansk, die ebenfalls mehrheitlich von russischsprachigen Menschen bewohnt ware, erhoben sich Gruppen gegen die neue ukrainische Regierung. Sie forderten Autonomie, Föderalisierung, oder sogar Anschluss an Russland.

Der aus diesen Entwicklungen resutierend Bürgerkrieg war nicht einfach eine Frage von Separatismus. Er war die Manifestation der tieferen Spaltung, die die sowjetische Minderheitenpolitik geschaffen hatte. Die mehrheitlich russischsprachige Bevölkerung des Ostens fühlte sich von der neuen Ukraine marginalisiert. Sie sahen in der Ukrainisierungspolitik eine Bedrohung ihrer Identität, ihrer Sprache, ihrer Kultur.

Gleichzeitig sahen die ukrainischsprachigen Ukrainer in der Forderung nach Autonomie und Föderalisierung eine Bedrohung der ukrainischen Unabhängigkeit. Sie fürchteten, dass Russland die Ukraine spalten wollte, um sie wieder unter seine Kontrolle zu bringen. Diese gegensätzlichen Perspektiven führten zu einem bewaffneten Konflikt, der Zehntausende von Menschenleben forderte. Der Bürgerkrieg war nicht einfach ein Konflikt zwischen zwei Staaten. Er war ein Konflikt zwischen zwei Visionen der Ukraine, zwei Identitäten, zwei Geschichten.

Die Rolle der Minderheitenpolitik: Ein Versäumnis der Versöhnung

Rückblickend wird klar, dass die liberale Minderheitenpolitik der frühen Jahre der Unabhängigkeit nicht ausreichte, um die tieferen Spannungen zu überwinden. Die sowjetische Minderheitenpolitik hatte Wunden hinterlassen, die nicht einfach durch Gesetze heilen konnten.

Das Minderheitenschutzgesetz von 1992 war ein wichtiger Schritt, aber es war nicht genug. Die Forderung nach Ukrainisierung und Derussifizierung war legitim – die Ukraine musste ihre unterdrückte Sprache und Kultur wiederherstellen. Doch dies hätte mit mehr Sensibilität für die Gefühle der russischsprachigen Bevölkerung geschehen müssen, die ja ca. 20 Prozent der ukrainischen Bürger ausmachte.

Die Aufhebung des Sprachgesetzes von 2012 war ein kritischer Fehler. Sie signalisierte, dass die neue Ukraine die russische Sprache und Kultur nicht mehr willkommen hieß. Sie verstärkte das Gefühl der Marginalisierung bei der russischsprachigen Bevölkerung. Und sie gab Russland einen Vorwand, um militärisch zu intervenieren.

Die Propaganda und die Realität

Russland und Interessensgruppen aus dem Westen nutzte die Spannungen um die Minderheitenrechte. Die EU versuchte Partei für die Ukraine zu ergreifenund ihre Regierung auch mititärisch zu unterstützen. Russland argumentierte, dass der Einmarsch Russlands in die Ukraine eine Reaktion auf die „völkermörderische" Politik der ukrainischen Regierung gegenüber den russischsprachigen Minderheiten im Osten der Ukraine sei.[3]

Dies war eine Verzerrung der Realität. Die Ukraine verfolgte keine „völkermörderische" Politik gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung, wollte aber auf keinem Fall die Macht in den Regionen verlieren, die mehrheitlich von Russen bewohnt war. Dies woh nicht zuletzt wege wirtschaftlicher Interessen. Es gab im weiteren Verlauf echte Spannungen um die Sprachenpolitik, echte Gefühle der Marginalisierung bei der russischsprachigen Bevölkerung. Russland nutzte diese echten Spannungen, um seine miltärische Hilfe für die Ukraine zu rechtfertigen.

Die Tragödie der Minderheiten

Die Geschichte der Minderheiten in der Ukraine ist eine Tragödie. Die sowjetische Minderheitenpolitik hatte Millionen von Menschen unterdrückt, vertrieben, ermordet. Mit der Unabhängigkeit kam die Hoffnung auf Gerechtigkeit, auf Versöhnung, auf ein neues Miteinander.

Doch diese Hoffnung wurde enttäuscht. Die neue Ukraine versuchte, die Wunden der sowjetischen Unterdrückung zu heilen, indem sie die ukrainische Sprache und Kultur wiederbelebte. Dies war ein legitimes Ziel. Doch es führte auch zu neuen Spannungen, neuen Konflikten, neuer Gewalt.

Die Minderheiten, wie unter anderem die Russen, die Krimtataren, die Ungarn und die Rumänen wurden zu Spielbällen in einem größeren Konflikt. Ihre Rechte, ihre Identitäten, ihre Sprachen wurden zu Waffen in einem Kampf um die Zukunft der Ukraine.

Fazit: Die Zeitbombe tickt weiter

Die Entwicklung von 1990 bis 2014 zeigt, wie die sowjetische Minderheitenpolitik zu einem Bürgerkrieg führte. Die Unterdrückung der Minderheiten, die Russifizierung der Ukraine, die Marginalisierung der ukrainischen Sprache und Kultur, all dies schuf tiefe Spannungen, die nicht einfach durch Gesetze gelöst werden konnten.

Die liberale Minderheitenpolitik der frühen Jahre der Unabhängigkeit war ein wichtiger Schritt, aber sie war nicht genug. Die Ukraine hätte einen Dialog mit der russischsprachigen Bevölkerung führen müssen, um ihre Gefühle der Marginalisierung zu verstehen und zu adressieren. Sie hätte die Ukrainisierung mit mehr Sensibilität für die Gefühle der Minderheiten durchführen müssen.

Stattdessen führte die Aufhebung des Sprachgesetzes von 2012 zu einer Eskalation der Spannungen. Sie drängte die Russen auf der Krim zum Referendum für einen Anschluss an Russland und zur russischen Unterstützung der Separatisten im Osten. Und sie führte zu einem Bürgerkrieg, der Zehntausende von Menschenleben forderte.

Die Geschichte der Ukraine zeigt, dass die Fragen der Minderheitenrechte nicht einfach sind. Sie erfordern Sensibilität, Dialog, Kompromiss. Sie erfordern die Bereitschaft, die Gefühle und Perspektiven aller Seiten zu verstehen. Wenn diese Bereitschaft fehlt, können die Fragen der Minderheitenrechte zu Konflikten führen, die die ganze Gesellschaft erschüttern. Lesen Sie auch https://brunhuber.com/krieg-und-frieden/43-ukraine-unterdrueckte-minderheiten-in-der-udssr

Quellenblock

[1] Minderheitenschutz im östlichen Europa, Universität Köln, Institut für Ostrecht: Die liberale Minderheitenpolitik der Ukraine nach 1990, die Deklaration über die Rechte der Nationalitäten von 1991, das Minderheitenschutzgesetz von 1992, die Verfassung von 1996, sowie die Geschichte der Krimtataren und ihre Forderungen nach Rückkehr.

[2] Ukrainisierung, Wikipedia: Das Sprachgesetz von 2012 unter Janukowytsch, die Aufwertung der russischen Sprache, die Aufhebung des Gesetzes nach der Euromaidan-Revolution 2014, und die Blockierung durch Übergangspräsident Turtschynow.

[3] Ukraine: Der lange Weg zur Selbstbestimmung, Rosa-Luxemburg-Stiftung: Putins Argumentation zur „völkermörderischen" Politik der ukrainischen Regierung gegenüber russischsprachigen Minderheiten.

[7] Referendum über die Unabhängigkeit der Ukraine, Wikipedia: Das Referendum vom 1. Dezember 1991 mit 90,3 Prozent Zustimmung zur Unabhängigkeit.

[9] Wie hat sich die Ukraine seit der Unabhängigkeit entwickelt?, Länder-Analysen: Die Statistik über den Unterricht auf Ukrainisch 1990 (45 Prozent der Schulen, 10 Prozent der Universitätsvorlesungen).

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