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Impressionistische Monet-Nachbildung: München im warmen Abendlicht, durchzogen von historischen Symbolen des Kalten Krieges. Ein fallender Fallschirm mit ukrainisch-amerikanischen Farben, ein altes Buch über Geheimdienste, ein vergilbter CIA-Brief und schwebende Schriftzüge verweisen auf die verdeckten Operationen der CIA in München. Im Hintergrund deuten schemenhafte Figuren und Münchner Architektur die Verbindung zwischen lokaler Geschichte und globaler Politik an.

Der Artikel erschien am 15.07.2026

Der lange Schatten von München

Wie eine alte Ideologie zur Waffe des Kalten Krieges wurde

Es gibt Geschichten, die sich der amerikanische Historiker und langjährige CIA-Archivar Kevin Ruffner nur mit sichtlichem Unbehagen erzählen ließ. Eine davon betrifft einen Mann namens Mykola Lebed, der in den Akten des US-Geheimdienstes als "bekannter Sadist" geführt wurde und dennoch drei Jahrzehnte lang von amerikanischen Steuergeldern lebte [1]. Es ist eine der unbequemsten Kapitel des Kalten Krieges, und sie beginnt nicht 2014 in Kiew, sondern 1946 in den Trümmern des besetzten Deutschlands.

Ein Bündnis aus der Not

Als die Rote Armee 1944 die Ukraine zurückeroberte, verschwanden die Kämpfer der Organisation Ukrainischer Nationalisten und ihrer bewaffneten Formation UPA nicht einfach von der Bildfläche. Sie zogen sich in die Wälder Wolhyniens und Galiziens zurück und führten dort einen Partisanenkrieg gegen die sowjetische Ordnung fort.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Krieg und Frieden
Veröffentlicht: 15. Juli 2026
Zugriffe: 258

Weiterlesen: Der lange Schatten von München

Impressionistische Darstellung einer ukrainischen Landschaft mit Menschen verschiedener Herkunft vor einem angedeuteten Kriegshintergrund, im Stil von Claude Monet.

Der Artikel erschien am 26.06.2026

Ukraine - Die fragile Nation

Ukraine zwischen Vielfalt, Krieg und der Frage nach dem Ende

Die Ukraine steht seit Jahren im Zentrum eines Konflikts, der weit über ihre Grenzen hinausreicht und die politische Ordnung Europas erschüttert hat. Während der Krieg gegen Russland häufig als Kampf einer geeinten Nation dargestellt wird, lohnt sich ein genauerer Blick auf die inneren Strukturen dieses Landes. Die Ukraine ist kein homogenes Gebilde, sondern ein historisch gewachsenes Mosaik aus Ethnien, Sprachen und kulturellen Identitäten. Diese Vielfalt, die in friedlichen Zeiten als Stärke erscheinen mag, offenbart im Krieg Spannungen, die grundlegende Fragen aufwerfen. Ist die Ukraine tatsächlich eine geschlossene Nation im Widerstand, oder verdecken politische Narrative eine tiefere Zerrissenheit?

Die vorliegende Analyse knüpft an frühere Untersuchungen an, die sich mit der historischen Entwicklung, den politischen Brüchen und den gesellschaftlichen Spannungen der Ukraine befassen. Bereits in früheren Beiträgen wurde gezeigt, wie Minderheiten unter wechselnden Herrschaftssystemen unterdrückt wurden und wie sich daraus langfristige Konfliktlinien entwickelten [1]. Ebenso wurde der Weg von der post-sowjetischen Hoffnung hin zu einem zunehmend polarisierten Staat nachgezeichnet [2]. Ergänzend dazu verdeutlicht der Beitrag "Ukraine – unterdrückte Minderheiten in der UdSSR", wie tief historische Erfahrungen bis in die Gegenwart hineinwirken und politische Loyalitäten prägen.

Details
Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Krieg und Frieden
Veröffentlicht: 26. Juni 2026
Zugriffe: 383

Weiterlesen: Ukraine - Die fragile Nation

Monet: Ein nebliger Fluss teilt eine Landschaft mit einem alten Raddampfer auf der einen und schemenhaften Fabriken sowie Panzersilhouetten auf der anderen Seite.

Zwei Rechte, ein Krieg

Im Osten der Ukraine prallen zwei unvereinbare Prinzipien aufeinander: Die unverletzlichen Staatsgrenzen Kiews und das Recht einer russischen Minderheit auf Selbstbestimmung. Lässt sich Moskaus Einmarsch mit einer 150 Jahre alten Doktrin begründen – oder droht dem internationalen Rechtssystem der Kollaps?

Es war eine jener eiskalten, pechschwarzen Nächte im Dezember des Jahres 1837. Auf dem reißenden Niagara-Fluß, unweit der donnernden Wassermassen der berühmten Wasserfälle, lag der amerikanische Raddampfer Caroline vor Anker. An Bord waren Waffen und Proviant, bestimmt für kanadische Rebellen, die sich gegen die Herrschaft der britischen Krone auflehnten. Die Reaktion der Briten, die davon erfahren hatten,  war von kolonialer Entschlossenheit. Ein bewaffneter Trupp drang nächtlich in US-Gewässer ein, kaperte das Schiff, setzte es in Brand und schickte es brennend über die Klippen der Niagarafälle in die Tiefe. Mehrere Amerikaner starben.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Krieg und Frieden
Veröffentlicht: 16. Juni 2026
Zugriffe: 236

Weiterlesen: Zwei Rechte, ein Krieg

Impressionistische Illustration im Stil Monets: Erschöpfte Zivilisten blicken über eine neblige osteuropäische Ebene auf verschwommene Industrieruinen und ferne Flaggen am Horizont.

Der Artikel erschien am 08.06.2026

Diesen Artikel gibt es auch in leichter Sprache "Wie der Westen einen Bürgerkrieg in der Ukraine anfing"

Wie der Westen einen Bürgerkrieg in der Ukraine entfachte

Das Sterben in der Ukraine hat viele Väter. Doch in den Redaktionsstuben der westlichen Leitmedien wird beharrlich ein Märchen gepflegt: Ein Zar überfiel ohne Grund ein friedliebendes Volk. Was dabei verschwiegen wird, ist das Vorleben dieser Tragödie — und wer von ihr profitiert. Es gibt Kriege, die man versteht, sobald man fragt, wer die Rechnung bezahlt. Und es gibt Kriege, bei denen man besser nicht fragt — zumindest dann nicht, wenn man zu jenen gehört, die an der Rechnung verdienen.

Der Krieg in der Ukraine ist beides. Er ist ein Krieg, der sich erklärt, sobald man die Kulissen betritt. Und er ist ein Krieg, dessen eigentliche Dramaturgie von den westlichen Staatskanzleien und den ihnen wohlgesonnenen Medien mit einer Ausdauer in den Hintergrund gedrängt wird, die selbst nicht ohne Methode ist. Wer den Konflikt verstehen will, der heute täglich Hunderte von Menschenleben verschlingt und einen ganzen Kontinent wirtschaftlich erschüttert, der muß bereit sein, eine Frage zu stellen, die Journalisten seit jeher unangenehm ist, wenn sie die Antwort bereits ahnen: Cui bono? Wem nützt es? Die Antwort ist nicht schmeichelhaft für den Westen.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Krieg und Frieden
Veröffentlicht: 08. Juni 2026
Zugriffe: 618

Weiterlesen: Wie der Westen einen Bürgerkrieg in der Ukraine entfachte

Die Drohnenfabrik – Spionagethriller aus dem Herzen Tallinns

Die Drohnenfabrik

eine Kurzgeschichte

Die Lichter von Tallinn spiegelten sich wie kalte Sterne im schwarzen Wasser der Ostsee.

Ende Mai. Die weißen Nächte des Nordens hatten begonnen, und selbst nach Mitternacht lag noch ein fahler, silbriger Schimmer über den Dächern der Altstadt. Touristen fotografierten die erleuchteten Türme des Dombergs. Irgendwo in einer Bar spielte jemand Gitarre. Die Stadt schlief nicht – sie wartete. Doch mehrere Kilometer entfernt, in Lasnamäe, roch die Nacht anders. Nach geschmolzenem Kunststoff. Nach Lötzinn. Nach Lösungsmitteln, die man besser nicht einatmete.

In einer unscheinbaren Plattenbauwohnung im vierten Stock liefen sechs 3D-Drucker gleichzeitig. Ihr monotones Summen füllte den Raum wie ein mechanischer Herzschlag, beständig, ruhelos, ohne Unterbrechung. Auf einem langen Tisch lagen präzise geschnittene Kohlefaserplatten, daneben Akkupacks in sauberer Reihung, jeder beschriftet, jeder geprüft. Kartons mit Elektronik stapelten sich bis zur Wand. Flugcontroller aus Polen. Motoren aus Shenzhen. Antennenmodule aus Deutschland. Alles legal. Alles erklärbar. Aber zusammen etwas anderes.

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Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
Kategorie: Krieg und Frieden
Veröffentlicht: 31. Mai 2026
Zugriffe: 321

Weiterlesen: Drohnenproduktion im Schatten Tallinns

  1. Drohnen verändern die Schlachtfelder Europas
  2. Drohnen über Europa
  3. Ukraine - Anatomie eines angekündigten Zerfalls
  4. Deutschlands militärischer Größenwahn

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