Der Kommentar erschien am 28.06.2026
Diesen Kommentar gibt es auch in leichter Sprache "Die Rentenlüge in leichter Sprache"
Die Rentenlüge
Warum am Ende das Vermögen des Mittelstands haftet
Es gleicht einem makabren Schauspiel, welches sich vor den Augen einer ahnungslosen Öffentlichkeit vollzieht. Während die Massen durch das Spektakel einer Fußballweltmeisterschaft abgelenkt sind, vollzieht die politische Elite im Hintergrund einen beispiellosen Eingriff in die finanzielle Zukunft der Republik. Was dem Bürger als große Reform der Altersvorsorge verkauft wird, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als ein gigantischer Taschenspielertrick. Es ist ein Manöver der Täuschung, welches nur ein einziges Ziel verfolgt. Dieses Ziel ist nicht die Sicherung des Lebensabends der arbeitenden Bevölkerung. Das wahre Ziel ist die Verzögerung eines unausweichlichen Bankrotts durch die systematische Einverleibung bislang unantastbarer privater Vermögenswerte.
Die Analyse der aktuellen politischen Vorstöße offenbart eine erschütternde Wahrheit über den Zustand unseres Staates. Das deutsche Rentensystem ist strukturell am Ende. Es ist dysfunktional geworden und kann aus eigener Kraft nicht mehr überleben.
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- Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
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Der Artikel erschien am 24.06.2026
Die SPD und der Fall Hülya Iri
Ein Symptom einer Partei auf der Flucht vor sich selbst
Der Name Hülya Iri war bislang vor allem Kennern der hannoverschen Kommunalpolitik bekannt. Nun steht die frühere SPD-Ratsfrau im Zentrum eines Fördermittelskandals um den Verein Integrationsarbeit Kronsberg in Hannover. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Subventionsbetrug und Untreue. Öffentlich bekannt ist, dass der Verein über Jahre mehr als eine Million Euro an staatlichen Geldern erhielt, deren Verwendung in wesentlichen Teilen ungeklärt ist. Die Unschuldsvermutung gilt.
Der Fall beweist kein strukturelles Versagen der SPD. Er wirft jedoch ein Schlaglicht auf Fragen, die weit über Hannover hinausreichen. Wie konnte sich die Partei, die einst als politische Heimat von Arbeitern, Angestellten und kleinen Leuten galt, in eine Lage manövrieren, in der sie vielerorts nur noch ein Schatten ihrer selbst ist? Warum verliert sie seit Jahren Wähler an andere Parteien? Und weshalb entsteht bei vielen Bürgern der Eindruck, die Sozialdemokratie sei heute stärker mit staatlichen Apparaten als mit ihrer ursprünglichen Basis verbunden?
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- Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
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Der Kommentar erschien am 26.05.2026
Diesen Kommentar gibt es auch in leichter Sprache "Wie viel ist ein Mensch wert?"
Der Wert eines Menschenlebens im Hospiz und im Schützengraben
Über die moralische Doppelzüngigkeit deutscher Kriegspolitik
Es war im Frühjahr 2020, als Deutschland sich selbst von einer Seite zeigte, die man in dieser Deutlichkeit kaum erwartet hatte. Die Republik stand still. Schulen schlossen, Geschäfte verrammelten ihre Türen, Familien trennten sich auf Geheiß des Staates, und Millionen Menschen verbrachten Wochen in einer Isolation, die in Friedenszeiten undenkbar gewesen wäre. Die Begründung war einfach und moralisch scheinbar unwiderstehlich: Menschenleben müssen geschützt werden. Jedes einzelne. Ohne Ausnahme und ohne Abwägung. Bundeskanzlerin Angela Merkel präsentierte die Pandemie als historische Prüfung, bei der eine Demokratie beweise, ob sie ihren Werten treu bleibe. [1]
Wenige Jahre später hat dieselbe politische Klasse, die damals jeden möglichen Todesfall als moralische Katastrophe behandelte, eine andere Sprache gefunden. Man spricht nun von dem „Preis der Freiheit", von dem „hohen Preis, den die Ukraine zahlt", von geopolitischer Glaubwürdigkeit und von der Notwendigkeit, einen Aggressor zu stoppen. [2] Täglich sterben junge Menschen in den Schützengräben des Donbass, werden durch Artilleriefeuer zerrissen, durch Drohnenangriffe getötet, durch Frost und Erschöpfung aufgerieben. Sie tauchen in deutschen Nachrichtensendungen allenfalls als Zahl auf, als statistisches Rauschen in einem Krieg, den man von Berlin aus mit Milliarden und Waffen befeuert, ohne je das individuelle Gesicht eines Gefallenen zu zeigen. [3]
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- Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
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Der Kommentar erschien am 24.05.2026
Diesen Kommentar gibt es auch in leichter Sprache "Kapitulation kann klug sein"
Kapitulation als Akt der Vernunft
Warum die Ukraine kapitulieren muss, bevor ganz Europa in den Abgrund gerissen wird
Seit dem 24. Februar 2022 steht Europa vor einem Abgrund, den seine politischen Führer mit einer Mischung aus Verdrängung, ideologischem Starrsinn und gefährlicher Selbsttäuschung nicht wahrhaben wollen. Was zunächst als begrenzter russischer Vorstoß erschien, hat sich zu einem gnadenlosen, industriellen Abnutzungskrieg entwickelt – einem Gemetzel, das nicht nur die Ukraine physisch und moralisch zerstört, sondern den gesamten Kontinent an den Rand des wirtschaftlichen und strategischen Zusammenbruchs treibt. Die harte, ungeschminkte Realität lautet: Dieser Krieg ist für die Ukraine nicht zu gewinnen.
Die harte, ungeschminkte Realität, die sich hinter den westlichen Parolen von „Sieg“ und „Werten“ verbirgt, lautet: Dieser Krieg ist für die Ukraine nicht zu gewinnen. Jeder weitere Monat des Widerstands ist kein Beweis heldenhafter Entschlossenheit, sondern ein Akt der Verzweiflung, der Tausende zusätzliche Leben fordert und die Gefahr eines europäischen Flächenbrandes heraufbeschwört.
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- Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
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Der Kommentar erschien am 16.03.2026
Goldraub im Brüsseler Fass ohne Boden
Der Krieg gegen die eigene Wirtschaft: Wie Brüssel den europäischen Mittelstand opfert
Es ist ein Tabu, das in den Hauptstädten Europas niemand auszusprechen wagt – und doch drängt es sich mit der Unerbittlichkeit historischer Tatsachen auf. Seit nunmehr vier Jahren fließen die Steuergelder der Bürger dieses Kontinents in einen Konflikt, der nicht der ihre ist. Die Bilanz, die sich inzwischen abzeichnet, ist von einer Verheerung, wie sie selbst die düstersten Prognosen der frühen achtziger Jahre kaum gewagt hätten. Nahezu 200 Milliarden Euro hat die Europäische Union bereits in die Ukraine transferiert; weitere 90 Milliarden sollen als Kredit folgen. Währenddessen bröckelt daheim die Infrastruktur, schließen kleine und mittlere Betriebe ihre Tore, und die Bürger rechnen jeden Monat aufs Neue, ob die Heizkostenrechnung noch zu bezahlen ist.
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán steht nahezu allein gegen diesen Automatismus des Weiter-so. Er blockiert die neuen Milliarden, erträgt den Zorn der Brüsseler Elite und hat doch – das zeigen Umfragen und Petitionen quer durch den Kontinent – die schweigende Mehrheit der Europäer hinter sich. Denn es geht längst nicht mehr um pro-russisch oder pro-ukrainisch. Es geht um die nackte Existenz dessen, was einst das Rückgrat der europäischen Wohlstandsgesellschaft war: des Mittelstandes.
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- Geschrieben von: Ulrich Brunhuber
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